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Die Pille gegen den Klimawandel  
  Verhütungsmittel könnten Ansicht von Medizinern die Folgen des Klimawandels für die Menschen in Entwicklungsländern abfedern. Der Grund: Die Überbevölkerung belaste Umwelt und Klima.  
Wasser- und Lebensmittelknappheit
Weltweit gebe es pro Jahr 76 Millionen ungewollte Schwangerschaften, weil mehr als 200 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben, berichtet das Medizinjournals "The Lancet" (Bd. 347, S. 949) im Vorwort seiner neusten Ausgabe. Würde diese Nachfrage erfüllt und das Wachstum der Bevölkerung gebremst, wären die Auswirkungen des Klimawandels in diesen Regionen geringer, und auch die Umwelt würde entlastet.

Obwohl die Entwicklungsländer die geringste Schuld am Ausstoß von Schadstoffen hätten, würden sie am stärksten unter den Auswirkungen der Erderwärmung leiden. Ein schneller Bevölkerungszuwachs verschärfe die Situation angesichts von Wasser- und Lebensmittelknappheit und Umweltzerstörung noch. Die Mediziner bemängelten, dass das Thema Familienplanung noch zu selten in Klima-Diskussionen einfließe.

[science.ORF.at/dpa, 18.9.09]
->   Globale Erwärmung - Wikipedia
 
 
 
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