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FFG mit Budget für 2005 zufrieden  
  Die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zeigt sich mit ihrem Budget für 2005 zufrieden. Die Empfehlung des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) stärke die neue FFG und sichere ihr Arbeitsprogramm.  
Steigerung erreicht
Am 17. November sind die Empfehlungen des Rats über die Verteilung der Forschungssondermittel der Regierung (200 Millionen Euro für 2005) und der Forschungsstiftung (125 Mio. Euro) bekannt geworden.

"Wir haben nicht zu viel versprochen", die achtprozentige Steigerung des Förderungsvolumens von heuer 326 auf 352 Mio. Euro im Jahr 2005 werde damit erreicht, erklärten FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner in einer Aussendung.
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In die Forschungsförderungsgesellschaft wurden neben dem Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF), die Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), die Austrian Space Agency (ASA) und das Büro für internationale Forschungs- und Technologiekooperation (BIT) integriert.
->   Details zu Struktur und Aufgaben der FFG in science.ORF.at
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Vier neue Programminitiativen
In seiner Empfehlung hat der Forschungsrat insgesamt 23,2 Mio. Euro für vier neue Programm-Initiativen der FFG empfohlen: "Bridge" soll Projekte an der Schnittstelle von Grundlagen- und angewandter Forschung mit fünf Mio. Euro unterstützen.

"Cir-ce" soll die Bildung grenzüberschreitender Technologiecluster vor allem mit Mittel- und Osteuropa mit 3,2 Mio. Euro fördern. Für ein Sicherheitsforschungs-Programm stehen fünf Mio. Euro zur Verfügung, für ein Headquarter-Programm, das die Ansiedelung bzw. Sicherung von Konzernforschungszentren in Österreich sichern soll, gibt es zehn Mio. Euro.
Gesteigerte Bottom-up-Förderung
Für die antragsorientierte Bottom-up-Förderung - das ist primär jener Teil, der bisher vom Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) abgedeckt wurde - hat der RFT für 2005 und 2006 jeweils 40 Mio. Euro aus der Nationalstiftung empfohlen.

Zusammen mit Mitteln in Form eines ERP-Darlehens und der Eigenfinanzierung aus Darlehensrückflüssen steige die Bottom-up-Förderung von 242 Mio. Euro im laufenden Jahr um 3,3 Prozent auf 250 Mio. Euro im Jahr 2005.

Zufrieden ist die FFG auch bezüglich der Dotation der von der FFG abgewickelten strategischen Programme, etwa Kompetenzzentren, Nanotechnologie, etc. Für diese Programme empfahl der RFT für 2005 knapp 80 Mio. Euro.

[science.ORF.at/APA, 25.11.04]
->   Forschungsförderungsgesellschaft
->   Rat für Forschung und Technologieentwicklung
->   Das Stichwort "Forschungsförderung" im science.ORF.at-Archiv
 
 
 
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01.01.2010