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Erste Nicht-Afrikaner im Vulkanascheregen erstickt  
  Die Dmanisi-Menschen sind vor 1,8 Millionen Jahren vermutlich einem Vulkanausbruch zum Opfer gefallen, schreiben französische Paläontologen in einer aktuellen Studie.  
Hinweis durch Gesteinsanalysen
Die fossilen Überreste von fünf Menschenskeletten wurden vor über zehn Jahren in Dmanisi, in Süd-Georgien entdeckt. Sie sind die ältesten außerhalb Afrikas entdeckten Überreste der Gattung Homo und liefern Einblicke in die erste Besiedlung unseres Kontinents durch Vorfahren des modernen Menschen.

Die Dmanisi-Menschen gehörten wahrscheinlich der Art Homo erectus oder Homo habilis an, sie stellen vermutlich auch das Bindeglied zwischen den frühen afrikanischen Menschenarten und den späteren asiatischen Homo-erectus-Funden dar. Die Fossilfunde sind die Überreste von einem Mädchen, einer jungen Frau, zwei erwachsenen Männern und einer älteren Person.

Aufgrund aktueller Gesteinsanalysen nehmen französische Forscher nun an, dass die fünf Menschen am Ascheregen eines Vulkanausbruchs erstickt sind (Comptes Rendus Palevol, Bd. 7, S. 61).

Birgit Dalheimer, Ö1-Wissenschaft, 11.4.08
->   Hominine Fossilien von Dmanisi - Wikipedia
 
 
 
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01.01.2010